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Anleitung für Microsoft 365: Verknüpfung von Firmenkonten mit LinkedIn abschalten

Deaktivieren Sie die Verknüpfung von Firmenkonten mit LinkedIn-Konten.

Darum geht es

Mitarbeitende können ihr Firmenkonto mit ihrem LinkedIn-Profil verknüpfen. Dann sieht LinkedIn Kontakte und Informationen aus Microsoft 365 und umgekehrt. Firmendaten fließen damit in ein privates Netzwerk, ohne dass das Unternehmen darüber entscheidet.

Was passieren kann

Kontakt- und Organisationsdaten können an LinkedIn übermittelt werden; das erleichtert Angreifern die Recherche für gezielte Phishing-Mails und schafft einen ungeklärten Datenfluss.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie Entra ID > Benutzer > Benutzereinstellungen.

  2. Setzen Sie „LinkedIn-Kontoverbindungen“ auf „Nein“ und speichern Sie.

  3. Bereits bestehende Verknüpfungen werden damit nicht mehr genutzt; informieren Sie betroffene Mitarbeitende kurz.

  4. Prüfen Sie nach einigen Tagen im Microsoft Secure Score, dass die Empfehlung zu LinkedIn-Verbindungen als erledigt angezeigt wird.

Hier finden Sie die Einstellung

  1. Microsoft Entra Admin Center (entra.microsoft.com)
  2. Entra ID
  3. Benutzer
  4. Benutzereinstellungen
  5. LinkedIn-Kontoverbindungen

So prüfen Sie es selbst

Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:

Mitarbeiter können ihr Firmenkonto nicht mit LinkedIn verbinden

So prüft Auditspiegel es

Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.

Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Microsoft Graph: `GET /security/secureScores?$top=1`. Kontrolle `aad_linkedin_connection_disables` zeigt den Status. Der Secure Score wird etwa täglich aktualisiert.

Bezüge

BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
APP.6.A4: Regelung für die Installation und Konfiguration von Software
DSGVO Art. 32 Abs. 1
lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Microsoft Secure Score
Zu dieser Einstellung gibt es eine Maßnahme im Microsoft Secure Score.

Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.

Alle Einstellungen auf einmal prüfen

Auditspiegel liest Ihre Microsoft-365-Einstellungen automatisch und nur lesend aus. Der Bericht zeigt, was offen ist, das Dringendste zuerst, und nennt zu jedem Befund diese Anleitung.

Findet der Bericht keinen einzigen Handlungsbedarf und nichts Kritisches, erstatten wir die 149 €. Bedingungen in den AGB, §5b