Darum geht es
Betriebssysteme ohne Sicherheitsupdates bekommen keine Korrekturen für neu entdeckte Lücken mehr. Angreifer nutzen genau diese bekannten Lücken, etwa über präparierte Dokumente oder Webseiten.
Was passieren kann
Ein einziges veraltetes Gerät kann zum Einfallstor für Schadsoftware oder Verschlüsselungstrojaner werden.
Schritt für Schritt
Öffnen Sie in Intune Geräte > Alle Geräte und sortieren Sie nach Betriebssystemversion.
Aktualisieren Sie Windows-Geräte auf eine versorgte Version, am besten Windows 11 25H2 oder neuer (Funktionsupdate über Windows Update for Business). Windows 11 24H2 erhält in den Editionen Enterprise und Education noch bis Oktober 2027 Sicherheitsupdates, in Home und Pro seit Oktober 2026 nicht mehr.
Aktualisieren Sie iPhones/iPads auf iOS/iPadOS 26 oder neuer, Macs auf macOS 15 oder neuer, Android auf Version 14 oder neuer.
Ersetzen Sie Geräte, die keine unterstützte Version mehr erhalten.
Legen Sie Mindestversionen in den Konformitätsrichtlinien fest.
Hier finden Sie die Einstellung
- Microsoft Intune Admin Center (intune.microsoft.com)
- Geräte
- Alle Geräte
- Spalte „Betriebssystemversion“
So prüfen Sie es selbst
Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:
Alle verwalteten Geräte laufen mit einem Betriebssystem, das noch Sicherheitsupdates erhält
So prüft Auditspiegel es
Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.
Fehlt Ihrem Tenant die nötige Lizenz, bewertet der Bericht die Prüfung nicht als Mangel, sondern nennt sie als „Lizenz fehlt“.
Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Graph: GET /v1.0/deviceManagement/managedDevices?$select=deviceName,operatingSystem,osVersion,skuFamily,skuNumber. Stände im Katalog (Oktober 2026): Windows je Version und Edition (z. B. 24H2 Home/Pro bis 13.10.2026, Enterprise/Education bis 12.10.2027), iOS/iPadOS 26, macOS 15, Android 14.
Bezüge
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
- SYS.2.1.A3: Aktivieren von Autoupdate-Mechanismen
- DSGVO Art. 32 Abs. 1
- lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.