Geräte

Anleitung für Microsoft 365: Laufwerksverschlüsselung auf allen Rechnern einschalten

Schalten Sie per Intune BitLocker (Windows) bzw. FileVault (macOS) auf allen Rechnern ein und sichern Sie die Wiederherstellungsschlüssel zentral (BitLocker in Entra ID, FileVault in Intune).

Darum geht es

Ein verlorener oder gestohlener Laptop ohne Verschlüsselung gibt alle gespeicherten Daten preis, auch zwischengespeicherte E-Mails und Dateien. Mit BitLocker oder FileVault sind sie ohne Anmeldung nicht lesbar.

Was passieren kann

Geht ein unverschlüsseltes Gerät mit personenbezogenen Daten verloren, ist das in der Regel eine meldepflichtige Datenschutzverletzung nach Art. 33 DSGVO. Bei einem verschlüsselten Gerät ist das Risiko für die Betroffenen meist gering.

Schritt für Schritt

  1. Erstellen Sie in Intune unter Endpunktsicherheit > Datenträgerverschlüsselung eine BitLocker-Richtlinie für Windows und eine FileVault-Richtlinie für macOS.

  2. Weisen Sie sie allen Firmenrechnern zu.

  3. Nehmen Sie „Verschlüsselung“ in die Konformitätsrichtlinien auf.

  4. Prüfen Sie nach einigen Tagen, ob die genannten Geräte verschlüsselt sind, und klären Sie Ausnahmen.

Hier finden Sie die Einstellung

  1. Microsoft Intune Admin Center (intune.microsoft.com)
  2. Endpunktsicherheit
  3. Datenträgerverschlüsselung

So prüfen Sie es selbst

Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:

Alle verwalteten Windows- und Mac-Geräte sind verschlüsselt

So prüft Auditspiegel es

Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.

Fehlt Ihrem Tenant die nötige Lizenz, bewertet der Bericht die Prüfung nicht als Mangel, sondern nennt sie als „Lizenz fehlt“.

Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Graph: GET /v1.0/deviceManagement/managedDevices?$select=deviceName,operatingSystem,isEncrypted. Gewertet werden Windows- und macOS-Geräte; Smartphones verschlüsseln selbst.

Bezüge

BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
SYS.3.2.2.A4: Verteilung der Grundkonfiguration auf mobile Endgeräte
DSGVO Art. 32 Abs. 1
lit. a: Pseudonymisierung und Verschlüsselunglit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit

Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.

Alle Einstellungen auf einmal prüfen

Auditspiegel liest Ihre Microsoft-365-Einstellungen automatisch und nur lesend aus. Der Bericht zeigt, was offen ist, das Dringendste zuerst, und nennt zu jedem Befund diese Anleitung.

Findet der Bericht keinen einzigen Handlungsbedarf und nichts Kritisches, erstatten wir die 149 €. Bedingungen in den AGB, §5b