Darum geht es
Lizenzen kosten jeden Monat Geld, auch wenn das Konto deaktiviert ist. Nach Austritten bleiben sie oft zugewiesen. Freigegebene Postfächer brauchen bis 50 GB und ohne Archiv keine Lizenz.
Was passieren kann
Laufende Kosten für Lizenzen, die niemand nutzt.
Schritt für Schritt
Öffnen Sie im Microsoft 365 Admin Center Abrechnung > Lizenzen und prüfen Sie je Produkt die zugewiesenen Benutzer.
Filtern Sie in der Benutzerliste nach „Anmeldung blockiert“ und „Lizenziert“.
Entziehen Sie Konten ehemaliger Mitarbeiter die Lizenzen; behalten Sie Lizenzen nur, wo Postfachgröße, Archiv oder Aufbewahrung sie erfordern.
Reduzieren Sie die Anzahl der Lizenzen zum nächsten Abrechnungszeitraum.
Hier finden Sie die Einstellung
- Microsoft 365 Admin Center (admin.microsoft.com)
- Benutzer
- Aktive Benutzer
- Filter „Anmeldung blockiert“
oder
- Abrechnung
- Lizenzen
So prüfen Sie es selbst
Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:
Deaktivierte Konten tragen keine Lizenzen mehr
So prüft Auditspiegel es
Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.
Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Graph: GET /v1.0/users?$filter=accountEnabled eq false and assignedLicenses/$count ne 0&$count=true (Kopfzeile ConsistencyLevel: eventual). Der Befund nennt nur die Anzahl.
Bezüge
- BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
- ORP.4.A1: Regelung für die Einrichtung und Löschung von Benutzenden und Benutzendengruppen
- DSGVO Art. 32 Abs. 1
- lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.