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Anleitung für Microsoft 365: Lizenzen deaktivierter Konten freigeben

Entziehen Sie deaktivierten Konten die Lizenzen und reduzieren Sie die Lizenzanzahl beim nächsten Vertragstermin.

Darum geht es

Lizenzen kosten jeden Monat Geld, auch wenn das Konto deaktiviert ist. Nach Austritten bleiben sie oft zugewiesen. Freigegebene Postfächer brauchen bis 50 GB und ohne Archiv keine Lizenz.

Was passieren kann

Laufende Kosten für Lizenzen, die niemand nutzt.

Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie im Microsoft 365 Admin Center Abrechnung > Lizenzen und prüfen Sie je Produkt die zugewiesenen Benutzer.

  2. Filtern Sie in der Benutzerliste nach „Anmeldung blockiert“ und „Lizenziert“.

  3. Entziehen Sie Konten ehemaliger Mitarbeiter die Lizenzen; behalten Sie Lizenzen nur, wo Postfachgröße, Archiv oder Aufbewahrung sie erfordern.

  4. Reduzieren Sie die Anzahl der Lizenzen zum nächsten Abrechnungszeitraum.

Hier finden Sie die Einstellung

  1. Microsoft 365 Admin Center (admin.microsoft.com)
  2. Benutzer
  3. Aktive Benutzer
  4. Filter „Anmeldung blockiert“

oder

  1. Abrechnung
  2. Lizenzen

So prüfen Sie es selbst

Öffnen Sie den Klickpfad oben und sehen Sie nach. In Ordnung ist die Einstellung, wenn gilt:

Deaktivierte Konten tragen keine Lizenzen mehr

So prüft Auditspiegel es

Auditspiegel liest diese Einstellung bei jedem Scan automatisch und nur lesend aus Ihrem Tenant aus. Ist sie nicht erfüllt, steht sie im Bericht als Befund mit dieser Anleitung, dem Messwert, wo es einen gibt, und dem Klickpfad.

Für Ihre IT: per PowerShell nachsehen
Graph: GET /v1.0/users?$filter=accountEnabled eq false and assignedLicenses/$count ne 0&$count=true (Kopfzeile ConsistencyLevel: eventual). Der Befund nennt nur die Anzahl.

Bezüge

BSI IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023)
ORP.4.A1: Regelung für die Einrichtung und Löschung von Benutzenden und Benutzendengruppen
DSGVO Art. 32 Abs. 1
lit. b: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit

Die SCuBA-Baselines veröffentlicht die US-Behörde CISA gemeinfrei (CC0). Die Zuordnung der Bezüge stammt von uns; CISA, BSI und Microsoft prüfen oder empfehlen Auditspiegel nicht. Prüfkatalog von Auditspiegel, Bezug zu den SCuBA-Baselines in Version 2.0.0.

Alle Einstellungen auf einmal prüfen

Auditspiegel liest Ihre Microsoft-365-Einstellungen automatisch und nur lesend aus. Der Bericht zeigt, was offen ist, das Dringendste zuerst, und nennt zu jedem Befund diese Anleitung.

Findet der Bericht keinen einzigen Handlungsbedarf und nichts Kritisches, erstatten wir die 149 €. Bedingungen in den AGB, §5b